# Vorwort

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Während wir mit dem ersten Druck dieser Geschichten beschäftigt waren, hörten wir einen Aufruhr, der sagte, es sei nicht ziemlich, solche Erzählungen zu drucken und ihre Worte zu wiederholen wäre ganz überflüssig. Außerdem sind wir (dem) bereits in der (früheren) Einleitung zuvorgekommen mit den Worten unseres Rebbes, gesegneten Angedenkens, der sagte, es sei sein Wille, Geschichten zu drucken und „Was kann die Welt darüber sagen, sind es denn nicht in jedem Fall nette Geschichten?“

Und es wurden bereits viele, viele Geschichten gedruckt in der Welt, zu viele, um sie zu zählen und niemand öffnete seinen Mund, um zu protestieren. Besonders da die Geschichten unseres Meisters, Führers und Lehrers, gesegneten Angedenkens, ausdrücklich erzählen über sehr wundervolle Erweckungen zu *Mussar, *wie in der Erzählung über den Meister des Gebets (#12) und der Geschichte über die 12 Bettler (#13). Desgleichen befinden sich in den meisten Geschichten ausdrückliche Worte der Weisheit und *Mussar, *zusätzlich zu den esoterischen Botschaften, die darin enthalten sind. Auch werden in den meisten Geschichten schon Glossare und kleine Brocken wundervoller, Ehrfurcht gebietender Hinweise gedruckt, die unser Rebbe, gesegneten Angedenkens, selbst enthüllt hat, wie vorher erklärt. Zusätzlich habe ich mich entschieden, mehrere Notizen anzubringen, wie weit diese Geschichten, nach meinem schwachen Verstand, Dinge andeuten. Wer immer noch etwas dazuzufügen hat, sei er willkommen, es hinzuzufügen.

Es ist in allen Büchern des Sohar und den Tikunim und allen Schriften des Arisal bekannt, dass „Die Tochter des Königs“ ein Alias für die Schechina (G-ttliche Anwesenheit) ist und Knesset (die Versammlung) Israels, sozusagen. Und die Erlaubnis, so zu sprechen, wurde uns schon von den Vorgängern vor uns erteilt, aus deren Mündern wir Leben erhalten (das heißt, laut ihrer Anweisungen verhalten wir uns im Leben).

Auch König David, möge er in Frieden ruhen und Salomon, sein Sohn benützten diese Ausdrücke sehr oft, wie geschrieben steht: „Alle Kleider (buchstäblich Ehre) einer Königstochter (die sich benimmt) innerlich (das heißt mit Schamhaftigkeit)…“ (Psalmen 45:14) und viele andere Fälle. Und das ganze Buch *Schir Haschirim *(Lied der Lieder), das heiligste Heiligkeit ist und die Welt ist seiner nicht würdig, (Mischna, Traktat Jadajim 3:5) ist auf diesem Geheimnis aufgebaut.

Und alle Schriften des Arisal und die Bücher des Sohar sind erfüllt davon, wie dort erklärt wird (*Tikunei Sohar*, Tikun 13, 29b), „Wer die Schlange erlegt, dem wird die Königstochter gegeben, das bedeutet Gebet“.

Und besonders in der Abhandlung des „*Saba De-Mischpatim*“ (aus dem Sohar, Seite 95a) der von „einer schönen Maid“ sprach, die „keine Augen hatte“ und noch viele solche Beispiele, zu viele, um sie zu zählen.

Und wir sagen in „Möge es Dein Wille sein“ (*Jehi Ratzon*) vor den Psalmen, „…und die Frau seiner Jugend mit ihrem Liebhaber für immer zu vereinen“ usw.

Und ebenfalls in „um der Vereinigung willen“ (*Lescheim Jichud) *vor dem Anlegen der Tefillin (Phylakterien), das in *Schaarei Zion* gedruckt ist, sagen wir „Der Bräutigam“ usw. siehe dort.

Und wer ein wenig in den Schriften des Arisal nachsieht, wird dort ausdrücklich sehen, dass die ganze Grundlage der Kabbala so ist, den Aspekt von Braut und Bräutigam zu vereinen, das Männliche und das Weibliche. Und alle heiligen Namen und *Sefirot *(G-ttliche Ausstrahlungen) und die ganze absteigende Kette der Welten werden laut des Bildes des männlichen Antlitzes erklärt. Und alle ihre Glieder werden detailliert erklärt, sowie alle Angelegenheiten der Vereinigung, der Begattung, der Schwängerung, der Geburt, des Stillens und des Wachstums des (männlichen) Kindes und des weiblichen Kindes, bis sie erwachsen werden usw. usw. …

Dies wird in großem Detail durch den *Eitz Chajim* und den *Pri Eitz* *Chajim* (Buch der Lurianischen Kabbala) erklärt. Auch die *Idra Raba* (ein Teil des Sohar, Thora Abteilung Nosoi, Seite 127b) und Ha’asinu (Seite 287b) sprechen durch diese Art von Anspielungen. Auch das ganze Buch Lied der Lieder ist voll davon, wenn es alle Glieder des Bräutigams aufzählt, während die Braut ihn preist. Genauso werden die Glieder der Braut aufgezählt, während der Bräutigam sie preist.

Auch unsere Rabbiner, seligen Angedenkens, verglichen das Geben der Thora mit einer Hochzeit, wie sie sagten (*Shir Hashirim Raba* 3:11, Taanit 26b). „‘Am Tage seiner Vermählung (Lied der Lieder 3:11)‘ – das ist das Erhalten der Thora“ usw.

Sie sagten auch (Mechilta Jitro 19:17) hinsichtlich des Verses „Um G-tt zu treffen (Exodus 19:17) – wie ein Bräutigam, der hinausgeht, seine Braut zu treffen“. Denn der heilige Sabbat wird Braut genannt und Königin, wie es geschrieben steht (Gebete, Traktat Sabbat 119a): „Komm Geliebter, die Braut zu begrüßen“ usw. … Also ist es klar erkennbar, dass alle Rabbis auf alle Generalisationen und Verbindungen der Welten mit ihren Wurzeln mit der Terminologie von Bräutigam und Braut hinwiesen, denn „im Abbild G-ttes schuf Er den Menschen (Bereschit 9:6)“ und alle Glieder von Mann und Frau sind Abbilder G-ttes, wie es geschrieben steht (Bereschit 1:21). „Und G-tt erschuf den Menschen als Sein Abbild, als Abbild G-ttes erschuf er ihn, männlich und weiblich schuf Er sie“.

Und wie wir in dem Hochzeits - Segenspruch sagen: „Der den Menschen als Sein Abbild erschaffen hat, im Abbild der Ähnlichkeit Seines Formates und etablierte aus ihm eine unvergängliche Struktur“ usw. …

Denn der Mann (Adam) – der Mann (Isch) und die Frau (Ischa) sind ein tatsächlicher Teil G-ttes in der Höhe und darin ist mit eingeschlossen der Name HaVaJa“H, gelobt sei Er.

Und wenn sie es verdienen, wird zwischen ihnen die Schechina wohnen, denn er hat in seinem Namen den (hebräischen Buchstaben) *Jud* (Isch) und sie (Ischa) hat in ihrem Namen den (hebräischen Buchstaben) *Heij* (Sota 17a/ Jud und Heij ist der Namen G-ttes).

All dies ist elementar und jedem augenscheinlich. Schon früh haben die alten Weisen diese Terminologie benützt, um Israels Annäherung an seinen Vater im Himmel zu beschreiben, bezüglich der Verbindung zwischen Mann und Frau. Denn alle unsere Dienste in den oberen Wurzeln, sind Anspielungen auf den übernatürlichen Bräutigam und die Braut, welche die Aspekte der Vereinigung des Heiligen, gelobt sei Er mit Seiner Schechina darstellen *(Jichud Kudscha* *Brich Hu u’Schechinte*) und alle Bücher des heiligen Sohar und die Schriften des Arisal sind voll davon.

Ebenfalls, am *Tischa B’aw* (der neunte des Monats Aw), in den *Kinot *(Wehklagen), wenn wir über den Verlust der Schechina und Knesset Israel klagen, sagen wir: „Dann, als (Jeremias) ging… fand er eine schöne Frau, entehrt“. Und so, in dem Gebet (Tikun) der drei Nachtwachen, aus dem *Sohar Chadasch*, wird in solchen Ausdrücken gesprochen: „Wie eine Frau, die über ihren Mann die Totenklage hält“ usw., siehe dort.

Aus all dem und noch mehr, ist es offensichtlich (für das Auge), dass das Exil der Schechina und Knesset Israel ein Aspekt des Verlustes der Königstochter und die Entfremdung von ihrem Geliebten ist, usw. …

Und siehe in dem Buch* Bahir* (62-63, gebracht) in den Auslassungen (#44) des Sohar (Thora Teil von Bereschit 265b Seite 49a) steht geschrieben bezüglich „Komm mein Geliebter, lass uns hinausgehen ins Feld…“ (Lied der Lieder 7:12)

„Dies ist eine Parabel über einen König, der in Räumen innerhalb von Räumen saß usw., und sie heiratete den König und wurde ihm als Geschenk dargebracht. Manchmal nennt er sie ‚meine Tochter‘ und manchmal nennt er sie ‚meine Mutter‘.“

Und so sagten unsere Weisen, gesegneten Angedenkens (Schemot Raba 52:4, Sohar Vajikra 262) hinsichtlich des Verses: „Mit der Krone, mit der seine Mutter ihn krönte“ – er liebte sie in einem Ausmaß, dass er sie ‚meine Tochter‘ nannte…

Und gleichermaßen, überall in dem Buch *Mischlei*, nennt man den Glauben und die heilige Thora ‚gute Frau‘ oder ‚Frau von Tapferkeit‘ und die betrügerischen Überzeugungen und Häresie nennt man ‚schlechte Frau‘ oder ‚betrügerische Frau‘, wie in den Erklärungen von *Raschi* und allen Worten unserer Rabbis, gesegneten Angedenkens, dargelegt wird.

Die Geschichte des *Baal Schem Tov*, gesegneten Angedenkens, wurde bereits gedruckt. Am Ende des Buches *Toldot Jakov Josef*, von dem Händler und seiner Frau, die sich auf See befanden usw., das beruht auf seiner Einleitung, dass „die Frau, die Haschem fürchtet“ Knesset Israel ist (Die Versammlung Israels).

Nachdem Haschem uns all dies (Anspielung auf Bereschit 41:39) durch die frühen Propheten und Zadikim, enthüllt hat, entsprechend dieser Worte kann der verständige Leser, der mit dem Auge absoluter Wahrheit in diese Geschichten hineinblicken will, durch sie erleuchtet werden und wundervolle, Ehrfurcht gebietende Dinge darin finden. Und obwohl es unmöglich ist, den Zusammenhang der ganzen Geschichte vom Anfang bis zum Ende zu verstehen, wird er gleichwohl ein wenig verstehen und es wird seine Seele sehr erfreuen.

Und siehe, die erste Geschichte von der Königstochter, die verloren ging – es ist klar, dass dies das Geheimnis der Schechina im Exil darstellt. Denn das Exil der Schechina begann schon vor der Erschaffung der Welt, in dem Geheimnis des „Zerbrechens der Gefäße“, in dem Geheimnis von „Und dies waren Könige, die regierten usw. (Bereschit 36:31).

Und sobald *Adam Harischon* (der erste Mann) erschaffen wurde, musste er all das berichtigen, alle Welten an ihren Platz zu erheben, Sein gesegnetes Königtum zu enthüllen, gleich bei der Erschaffung der Welt, genauso wie Sein Königtum bei dem Kommen des Messias enthüllt werden wird, möge er schnell, in unseren Tagen kommen. Jedoch war er nicht wachsam bezüglich des Essens vom Baum der Erkenntnis, und so weiter, was dem entspricht, was in der zweiten Geschichte steht, dass der Stellvertreter des Königs die Prüfungen nicht bestand und von dem Apfel aß. Dadurch schädigte er alle Welten und die Schechina fiel nochmals hinab und stieg ab in das Reich des Bösen (buchstäblich die andere Seite), wie bekannt.

Danach kam Noach und wollte berichtigen, er berichtigte jedoch nicht, weil er trank und betrunken wurde, in dem Geheimnis von „Und er trank von dem Wein und wurde betrunken usw. (Bereischit 9:21), wie es in den Büchern steht (Sohar Bereischit 73), dass dies der Aspekt ist von „Was ist der Mann (Psalm 8:5)“ usw. Dies entspricht dem Stellvertreter des Königs, der der die Prüfungen nicht bestand und von dem Wein trank, wie es dort geschrieben steht. Und von da an, mussten alle Zadikim und alle Generationen dieser Berichtigung unterliegen, bis unser Messias kommt, bald in unseren Tagen, dann wird die Berichtigung vollständig sein.

Diese Geschichte ist über jeden Mann und alle Zeiten. Denn für jede einzelne Person, ist diese Geschichte gültig, denn jedes Mitglied des Volkes Israel muss in diese Berichtigung einbezogen werden, um die Schechina aus dem Exil zu befreien, ‚um die Schechina aus dem Schmutz heraufzuziehen‘, um das Königreich der Heiligkeit aus der Mitte der Götzendiener und dem Reich des Bösen (wörtlich, die andere Seite) hervorzuholen, wo es zwischen ihnen umhergeht. Denn dies ist das Geheimnis unseres Dienstes und aller Mitzvot, guter Taten und Beschäftigung mit der Thora, mit denen wir uns alle unsere Tage befleißigen, die alle auf diesem Punkt gegründet sind, wie es in den Schriften des (Arisal, Schaar Hapsukim, Thora Bereschit, das Geheimnis der Sünde Adams) steht.

Und sogar einfache Menschen und die Massen, die rechts nicht von links unterscheiden können, auch sie können, wenn sie privilegiert sind, auf dem geraden Weg zu gehen, abhängig von ihrem Niveau, namentlich das Böse meiden und Gutes tun – denn sogar die einfachste Person weiß, was die Thora verboten hat und „wenn seine Augen zu der Wahrheit und dem Richtigen blicken“ (Mischlei 4:25), wird er sich vom Bösen abwenden und Gutes wählen, dann werden alle Berichtigungen auf den oberen Welten automatisch erfolgen durch ihn und er verdient es, die Schechina von ihrem Fall aufzurichten, proportionell zu seinem Verdienst, sich zu heiligen und zu läutern.

Daher ist jedes Mitglied von Israel daran beteiligt, die Tochter des Königs zu suchen, sie zu ihrem Vater zurückzubringen, damit sie zu ihm zurückkehrt, wie in ihrer Jugend, in dem Geheimnis von (Wajikra 12:13) „und wird zu ihres Vaters Haus zurückgebracht, wie in ihrer Jugend; sie kann nun ihres Vaters Brot essen“.

Denn ganz Israel als Ganzes, ist ein Aspekt von des Königs Stellvertreter, denn sie herrschen über die Welt; so wie Er die Toten erweckt und die Kranken heilt, so auch Israel; wie sie sagten (Einleitung zum Sohar, Seite 5a), „Lese es nicht (Isa 51:16) *‚Ami‘* (mein Volk), sondern *‚Imi‘* (mit Mir). ‚Genauso wie Ich den Himmel und die Erde mit meiner Sprache erschaffen habe, so tust du das‘“ usw.; und es gibt noch viele solche Passagen und ähnliche.

Und jede Person, in dem Ausmaß in dem sie es verdient, Ihm zu dienen, wodurch er sozusagen beschäftigt ist damit, die Schechina zu suchen und die Schechina und Knesset (Versammlung) Israels auffordert, sie aus dem Exil zu holen, in diesem Ausmaß (sozusagen), wird ihm die Schechina enthüllt (sozusagen) von ihrem absoluten Exil. Sie versteckt und verhüllt sich und kommt im Geheimen zu ihm und verrät ihm ihren Aufenthaltsort und was er tun kann, damit er es verdient, sie zu finden.

Dies entspricht der Tochter des Königs, wie sie dem Stellvertreter des Königs ihren Aufenthaltsort verrät und auf welche Art er sie herausholen kann. Und die Arten, die dort erklärt werden, sind sehr eindeutig klar in ihrer einfachen Bedeutung. (Denn so war die Art von Rabbeinu, gesegneten Angedenkens, in den meisten Geschichten sagt er in dem Kontext der Geschichte Worte von* Mussar* in der einfachen Bedeutung, die jedem, der hineinsieht, klar sein wird).

Denn ein Mensch muss sich einen Platz suchen und bestimmen, für Buße und Fasten und er muss sich immerzu sehnen nach Ihm, gelobt sei Er, dass er es verdiene, Ihn zu erkennen; dass Sein Königtum in der Welt enthüllt werde; „und lasse jeden Mann, der geformt wurde, erkennen, dass Du ihn geformt hast und lass allen, die Atem in der Nase haben, sagen… ‚und sein Königreich regiert über alle‘ (Psalmen 103:19) (Gebete der Hohen Feiertage)“. Denn das ist die hauptsächliche Errichtung der Schechina aus dem Exil – wenn Menschen es verdienen, Sein Königreich in totalem Glauben an die Wahrheit zu erkennen und jeder Ihn kennt, gelobt sei Er, von klein bis groß „und das Königreich wird Haschems sein (letzte Worte von *Ovadia*)“ usw.

Und wenn ein Mann beginnt, sich dem zu widmen und sich einen Platz wählt für sein *Hitbodedut* (alleine sein, um mit G-tt zu sprechen), sich dem Dienst an Haschem zu widmen, auf Ihn zu hoffen und sich nach Ihm zu sehnen, gelobt sei Er und gelegentlich verdient er es, dass es längere Zeit anhält.

Dann jedoch, wenn er sich seinem Ziel nähert – einer Offenbarung Seines Königtums, gelobt sei Er, wird ihm dann, am letzten Tag, eine Prüfung bereitgestellt, entsprechend seiner Stufe. Dann, an diesem Tag, von dem alles abhängt, stärkt sich der Ankläger (*Baal Davar* – die prozessführende Partei) mit all seiner Macht und großem Aufschwung gegen ihn und beginnt eine Diskussion mit ihm. Er zieht ihn heran und drängt ihn, seinen Rat anzunehmen.

Er sieht, dass es „ein Vergnügen für die Augen und wünschenswert“ ist (Bereschit 3:6) und er nimmt von der Frucht und isst sie, G-tt behüte und besteht die Prüfung nicht, die bereitgestellt wurde, ihn zu dieser Zeit zu prüfen und zu läutern.

Dann fällt sofort Schlaf über ihn und Schlaf ist die Abwesenheit von *Mochin* (Gehirn, Intellekt und besonders höheres Bewusstsein), wenn sein Verstand und seine Weisheit, die sein Angesicht erleuchten, von ihm entfernt sind, in dem Geheimnis von „und sein Gesicht fiel (Bereschit 4:5)“ und es steht geschrieben „Weshalb ist dein Gesicht gefallen? (Bereschit 4:6)“.

Siehe dies am Beginn der Lektion, die beginnt mit: „Rabbi Schimon eröffnete“ (*Likutei Maharan*, Thora 60). Dort spricht er darüber, dass durch den Makel der Gier, zu essen, ein Mensch sein Gesicht verliert – welches sein Intellekt ist und dann fällt er in den Aspekt des Schlafes. Siehe gut nach dortselbst und du wirst verstehen, denn dort spricht er ausführlich über Erzählungen, durch die Menschen aus ihrem Schlaf erweckt werden; siehe dort.

Und wenn ein Mensch zu solchen Zeiten sich im Aspekt des Schlafs befindet, G-tt bewahre, geschieht ihm, was ihm geschehen muss. Das deutet die Soldaten an, die an dem Vertreter des Königs vorbeimarschierten, als er in tiefem Schlaf lag. Und später wachte er auf und wurde sich bewusst, dass er so lange geschlafen hatte, da ging er nochmals zu dem Ort der Königstochter. Sie informierte ihn darüber, wieviel Erbarmen sich über ihm und über ihr befand und dass er wegen eines Tages verloren hatte, was er verlor. Und sie erleichterte ihm die Verbote, dass er nicht fasten musste, er solle nur meiden, Wein zu trinken, damit er nicht in Schlaf falle.

Wieder sehnte er sich lange Zeit, im Dienst von Haschem, um die Königstochter herausholen zu können. Jedoch am letzten Tag konnte er der leichteren Prüfung nicht standhalten, denn er sah eine Quelle von Wein und begann, davon angelockt zu werden und sagte zu seinem Diener: „Hast du gesehen? Hier ist eine Quelle, wie kommt der Wein da hinein?!“ Doch in der Zwischenzeit ging er hin und nahm ein wenig und kostete und sofort fiel er in tiefen Schlaf und schlief sehr lange.

Denn so ist der Ankläger und die Gelüste – wenn er einen koscheren Mann anstacheln will, der sich von seinen Begierden befreien will. Er verführt ihn dann nach und nach, sodass er nie in seinem Denken überrascht ist über die Dinge, die er begehrt. Und sobald er in ein Gespräch über das Objekt seiner Begierde hineinstolpert, überwältigt ihn der Ankläger und bringt ihn dazu, darüber zu fallen, wie in der Thora steht bezüglich des Baumes der Erkenntnis, wie die Schlange zu der Frau sprach: „Hat G-tt es wirklich gesehen? Und sie sah, dass der Baum gute Früchte zum Essen hatte und das Auge erfreute usw. (Bereschit 3:6)“.

Siehe und du wirst finden, dass dies der Fall ist bei allen Begierden und Prüfungen. Und wer wirklich intelligent ist und Erbarmen hat mit seiner Seele – um seine Seele vor Vernichtung zu beschützen und er will die Prüfung bestehen – er muss mit all seinem Heldenmut darauf bestehen, sich total abzulenken und auf überhaupt keine Argumente mit seinen Begierden eingehen. Er soll darüber gar nicht sprechen, sich wundern, oder über sie erstaunt sein, die Vorschläge seiner Gedanken sollen ihn überhaupt nicht alarmieren. Dies steht geschrieben in dem Alef Bet Buch (*Sefer Hamidos*, Eintrag über Zügellosigkeit, Artikel #10): „Gehe mit deinen Versuchungen in keine Argumente oder Gegenargumente ein“, siehe dortselbst.

Er soll vielmehr seine Aufmerksamkeit total davon ablenken und seinen Verstand klären mit Worten der Thora, oder Handel, oder Konversation und so weiter, bis er entrinnt, wovor er fliehen muss. Und später, wenn solche Gedanken und Ideen zurückkehren und ihn erregen und er sie neuerlich überwinden muss, um seine Gedanken davon abzulenken, muss er das sehr oft tun und er muss oft sehr hartnäckig sein, bis er den Krieg gewinnt.

(Und siehe, da er das zweite Mal die Prüfung wieder nicht bestand und von dem Wein kostete, überfiel ihn wieder ein langer Schlaf und er schlief sehr, sehr lange, nämlich siebzig Jahre). Und das Konzept des Schlafens während siebzig Jahren, kann man klar aus der Thoralehre erkennen: „Rabbi Schimon öffnete“, in dem oben erwähnten Kapitel (60). Denn es gibt Menschen, die von den siebzig Gesichtern der Thora abfallen, was den siebzig Jahren entspricht usw., siehe dortselbst. Es ist unmöglich, sie zu erwecken, außer durch Geschichten aus uralten Zeiten (wörtlich Jahren) usw. Sieh dich dort gut um.

Und die Königstochter, die seine Seele repräsentiert, als sie an ihm vorbeikommt und sieht, dass er in einen tiefen Schlaf gefallen ist, viele Tage und Jahre, da weint sie schrecklich, weil großes Erbarmen über ihm und über ihr ist. Dann lässt sie ihn wissen, wo ihr Aufenthaltsort ist, sie ist jetzt nicht mehr am ersten Ort, sondern an einem anderen Ort, namentlich auf einem goldenen Berg usw. … Und der Hinweis ist klar, er tat, was er tat und fiel, solch eine lange Zeit, nichtsdestotrotz erweckt ihn die Schechina immer wieder und sie gibt ihm immer wieder neue Hinweise, neue *Eitzes* (Heilmittel, Beratung), wie er die Wurzeln seiner Heiligkeit suchen und erbitten soll, was der Königstochter entspricht.

Und so, obwohl der Stellvertreter des Königs zweimal die Prüfung nicht bestand und in einen derart tiefen Schlaf fiel und alles, was ihm geschehen musste, geschah und nach so harten und außergewöhnlichen Mühen, Reisen und Abenteuern, die er bestehen musste, um die Königstochter zu finden und dann wegen eines Tages verlor (er) alles – und so stolperte er zweimal. Trotz all dieser Vorkommnisse ließ er es nicht zu, ganz verzweifelt zu werden, G-tt behüte. Sondern er ging und fragte nach und suchte den goldenen Berg und das Perlenschloss. Nachdem er noch mehr harte Mühen und Reisen und Suchen nach dem Berg und dem Schloss auf sich nehmen musste, fand er einen großen Mann mit einem großen Baum usw. und dieser Mann überredete ihn, dieser Berg und das Schloss existiere sicherlich nicht und er wollte ihn irreführen und davon abbringen, damit er umkehre. Doch der Stellvertreter des Königs hörte nicht auf die Hindernisse und Entmutigungen und behauptete, der Berg und das Schloss würden sehr wohl existieren, bis der große Mann gezwungen war, alle Tiere einzuberufen usw., doch sie alle behaupteten, das gäbe es nicht.

Und dann sagte er (der große Mann zu dem Stellvertreter des Königs): „Sieh mit deinen Augen, dass es nicht existiert und wofür ermüdest du dich so viel für nichts? Wenn du auf meine Worte hören willst, gehe zurück“.

Doch er beachtete das nicht und sagte, es existiere sicherlich. Dann sagte ihm der große Mann, er solle zu seinem Bruder gehen, der für alle Vögel verantwortlich sei und er strengte sich an, bis er ihn fand. Und der zweite versuchte auch, ihn davon abzubringen und er solle abdrehen – der Berg und das Schloss existiere sicher nicht. Er hörte jedoch nicht auf seine Abschreckungen und der zweite war auch gezwungen, alle Vögel einzuberufen, die antworteten aber, so ein Berg und solch ein Schloss existiere nicht auf der Welt. Und der zweite Mann sagte ihm ebenfalls: „Siehe mit deinen Augen, dass du dich umsonst mühst. Geh zurück“.

Er lieh sein Ohr auch dem zweiten nicht und sagte, er sei stark in seiner Überzeugung, das existiere. Dann sagte ihm der zweite Mann, er solle zu dem dritten Bruder gehen, der über alle Winde herrsche. Und der wollte ihn genauso stark abbringen, wie alle zuvor, doch danach versammelte er alle Winde und allen versicherten ihm, es existiere nicht. Und dann sagte dieser Dritte zu ihm: „Nun schaue und sieh, dass du dich umsonst gemüht hast, denn du wirst es ganz sicher nicht finden“.

Und da sah er, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren und er wusste nicht, ob er sich nach links oder rechts wenden sollte, um sie zu finden, in seinem Inneren jedoch war er sicher, der Berg und das Schloss, in dem die Königstochter weilte, existiere.

Dann, aus dem großen Schmerz und der Bitternis, begann er schrecklich zu weinen, Und in diesem Augenblick hate G-tt, gelobt sei Er, Mitgefühl für ihn und gerade dann kam ein Wind, der ihn informierte, er selbst habe die Königstochter zu dem Berg und dem Schloss gebracht. Und dann gab er ihm ein Gefäß, aus dem er Geld hervorholen konnte, damit er wegen Geldes auf keine Hindernisse stoßen solle.

Er ging dann dorthin und arbeitete hart, um einen Plan auszuhecken, bis er sie herausholte. Glücklich ist er!

Und wer auch immer dies mit einem Auge für Wahrheit liest, wird gründlich verstehen, wieviel ein Mensch sich in dem Dienst an G-tt stärken muss und wie sehr er hartnäckig sein muss in seinem Dienst an G-tt – ohne Grenzen, Limiten und Zahl; jeder einzelne Mann, abhängend von seinem Niveau, seinen Aufstiegen und Niederlagen – selbst wenn ihm geschehen ist, was ihm geschehen musste.

Siehe und verstehe und prüfe diese Geschichte – wie viel Mühe und Plage der Stellvertreter des Königs aufwandte und danach fiel er sehr tief, indem er eine leichte Prüfung zweimal nicht bestand, bis er in den Aspekt von Schlaf der ganzen siebzig Jahre fiel, wie erwähnt. Jedoch trotzdem verzweifelte er nicht und danach mühte er sich und ließ sich durch kein Hindernis oder Entmutigung aufhalten, durch die man ihn behindern und entmutigen wollte, damit er sie nicht mehr erwünsche und suche.

Und je mehr er sich stärkte und gegen diese Entmutigungen ankämpfte, desto mehr wurden sie rückgängig gemacht und sie halfen ihm, denn jeder von ihnen berief für ihn die Tiere oder Vögel ein, über die er herrschte. Und wenn sie ihn danach wieder entmutigten und zu ihm sagten „Siehe, es existiert nicht“, hörte er trotzdem nicht auf ihre Entmutigungen.

Dann halfen sie ihm und jeder von ihnen informierte ihn über einen Bruder, bis er zu jenem kam, der über die Winde ernannt war, durch den er an sein Ziel kam. Auch dieser entmutigte ihn sehr extrem, doch da er in seinem Verstand stark war und niemals auf irgendeine Weise aufgab, dann, in einem flüchtigen Moment, verkehrte sich die Sache und Hindernisse wurden in Unterstützung und Erlösung verwandelt. Ein Wind kam und sagte ihm, er habe die Königstochter zu dem Berg und dem Schloss getragen und danach brachte dieser Wind auch ihn dorthin.

Siehe und blick auf jedes Detail der Geschichte und verstehe die Hinweise und die wundervolle Erweckung, wie sehr man sich stärken muss zu suchen, nach der Hilfe G-ttes streben, suchen und verlangen, wie geschrieben steht: „Suche immerzu nach Seinem Gesicht“ (Psalmen 105:4) usw. Denn wenn wahrhaftig das Wesen der Geschichte jenseits unseres Wissens ist und wir überhaupt nicht wissen, was der goldene Berg mit dem Schloss bedeutet usw., oder die restlichen Konzepte, generell oder insbesondere einzeln – nichtsdestotrotz werden alle Hinweise geschrieben und dem Auge der Wahrheit aus dem Inneren der Geschichte klar gemacht. Und die Person, die dies wünscht, kann mehr Hinweise und wunderbare Erweckungen aus ihnen herableiten.

„Der weise Mann wird hören und Lebenslehren vermehren (Mischlei 1:5)“. Gleichermaßen auch aus den anderen Geschichten. (Das Konzept eines Berges aus Gold und einem Palast aus Perlen weist auf einen wundervollen Wohlstand hin, den man für (eine gewisse Stufe von) Betrachtung der Thora braucht usw., wie in den Lektionen „Rabbi Schimon eröffnete“ (Likutei Maharan, Kapitel 60, Band 1). Siehe dortselbst sehr genau hin, denn diese Lektion ist eine Erklärung für diese Geschichte, wie wir von ihm, gesegneten Angedenkens, verstanden haben).

Aufmerksamkeit auf die Geschichte von dem *Chacham *(Klugen, Anspruchsvollen) und dem *Tam *(Einfachen) (#9). Hier wird man die Absicht klar definiert sehen, dass es der Hauptzweck ist, in Einfachheit zu gehen, ohne irgendwelche Raffinesse. Also siehe dort aufmerksam auf jede Äußerung und finde wundervolle Hinweise, sich zu stärken in dem Weg der Einfachheit, der das hauptsächliche Ziel auf dieser Welt ist, umso mehr noch auf der zukünftigen Welt.

Und gleichermaßen in der Geschichte der vertauschten Söhne (#11) und noch mehr, viel mehr, in der Geschichte von den sieben Bettlern (#13) bei der bei jedem einzelnen ein wunderbarer und Ehrfurcht gebietender* Mussar* unvergleichlich dargeboten wird, denn jeder einzelne rühmt sich, wie hervorragend er im Äußersten von der Welt entfernt ist.

Denn dieser rühmte sich, ganz blind für die Welt zu sein und gar nicht auf die Welt zu blicken, denn die ganze Welt zähle für ihn weniger als ein Augenblick und so weiter.

Und der Taube rühmte sich, dass er absolut taub sei für jegliche Laute dieser Welt, die alle von Dingen abhängen, die mangelhaft seien, denn die ganze Welt sei für ihn nichts wert, um den Ton ihrer Mängel zu hören…

Und einer rühmte sich, dass er nicht die geringste Äußerung spreche, die nicht G-tt, gelobt sei Er, preise. Deshalb sei er total stumm für die Sprache der Welt.

Einer rühmte sich, er wolle keinen einzigen Atemzug auf dieser Welt lassen, so auch die anderen.

Betrachte das gut dortselbst und wenn du mit dem Auge der Wahrheit dorthin blickst, wirst du stillstehen, beben und sprachlos sein und die unvergleichlichen Wunder von *Mussar* sehen und die Ehrfurcht gebietende Erweckung zu G-tt, gelobt sei Er, in der Geschichte, zu der es nichts Vergleichbares gibt.

Und siehe unsere Worte in dem Buch *Likutei Halachot *(‚Sammlung von Gesetzen‘), an mehreren Orten, wie Haschem meine Augen erhellt hat und verschiedene Hinweise auf einige der Geschichten.

Siehe die Gesetze der *Tefillin* (Phylakterien; Halacha #5), die durch die Geschichte des ersten Bettlers, der blind war, erklärt wird. Siehe dortselbst.

Und in den Gesetzen der Morgengebete (Halacha #3), die erklärt werden durch die Geschichte der vertauschten Söhne.

Und in den Gesetzen der Gebete (Halacha #4), die erklärt werden durch die Geschichte des Meisters des Gebets.

Und in *Jore Dea *(Einer der vier Teile des jüdischen Gesetzbuches), bei den Gesetzen zu Würmern (Halacha #4), wird erklärt durch die Geschichte des sechsten Bettlers, der keine Hände hatte, der die Geschichte erzählte von der Prinzessin, die zu dem Schloss aus Wasser geflohen war usw. …

Und in *Ewen Haeser *(einem anderen Teil des jüdischen Gesetzbuches), bei den Gesetzen für die Heirat (Gesetze der Zeugung, Halacha #3:32), bezüglich der soeben erwähnten Geschichte, was dort geschrieben steht, dass die Heilung der Königstochter durch sieben Arten von Musik erfolgt; und an mehreren anderen Orten. Siehe dort und finde *Nachas *(Freude, Vergnügen an der Zufriedenheit) mit der Hilfe G-ttes, gelobt sei Er.

Und siehe in den Büchern der Gesetze zu Gelübden (Halacha 4:25), im Zusammenhang mit der Geschichte des vierten Tages, die Angelegenheit der zwei Vögel.

Und in den Gesetzen der Wohltätigkeit (Gesetze von Lehrern und Wohltätigkeit 4:13) bezüglich der Geschichte des dritten Tages, im Zusammenhang mit dem Bettler, der sprachgeschädigt war und der Frühling, der über der Zeit steht und das Herz der Welt.

Möge, G-tt, gelobt sei Er, uns Wunder in Seiner Thora zeigen, damit wir fortfahren dürfen, weitere wahre Hinweise zu finden, in den Geschichten und Worten, die wir von diesem Licht hören durften.

Dies fanden wir in einem Sack voller Schriften. Ihr Thema ist eine Entschuldigung für ihn, gesegneten Angedenkens, der die Geschichten in so direkter (einfacher/gemeinsamer) Sprache geschrieben hat und hier ist sie:

Rabbi Nathan schrieb): Ferner hielt ich es für richtig, die Herzen der Leser auf dieses Buch von Legenden zu lenken, damit sie ihm nicht grollen (Rabbi Nachman) dafür, dass gelegentlich gefunden wird, dass sich von unter seiner Zunge raue Ausdrücke in die Erzählungen einschlichen.

Zum Beispiel: „Und er wurde zornig auf sie“ in der ersten Geschichte und „er begann zu trinken“ in der Geschichte der vertauschten Kinder und noch mehr an anderen Orten.

Mögen sie ihn günstig beurteilen, denn es war „Als ob ein Irrtum vor dem Herrscher vorausgeht“ (Kohelet 10:5) unter großer Notwendigkeit, weil…

(Bis hierher ist, was wir gefunden haben und ich habe seine Worte, gesegneten Angedenkens, Buchstabe für Buchstabe abgeschrieben).

Und siehe, es ist ganz klar, dass es sein heiliger Wille war, einen Grund dafür anzugeben; aber offensichtlich hörte er in der Mitte auf, wegen eines unvermeidlichen Unfalls und es wird uns nie mehr vergönnt sein, dass G-tt, gelobt sei Er, ihn veranlassen solle, es selbst aufzuschreiben.

Gepriesen sei der Herr, dass durch Seine große Gnade diese Worte geschrieben wurden. Denn bei jeder Äußerung, die er schreiben wollte, um es der Welt zu enthüllen, gab es große Hindernisse gegen ihn. Und deshalb war er sehr, sehr in Eile bei seinem Schreiben, wie wir mit eigenen Augen sehen konnten, denn er pflegte uns immer zu sagen, wenn er sich nicht beeilen würde, die Hindernisse zu brechen und sofort zu schreiben, wisse er nicht, ob er es überhaupt schreiben könne, aus Gründen, die von ihm geheim gehalten wurden.

Und nun, da ich eine Enthüllung von ihm, seligen Angedenkens, gehört habe, es sei sein Wunsch, wenn es erneut gedruckt werde, solle man einen Grund dafür schreiben. Ich habe beschlossen, nicht zurückhaltend zu sein und wenigstens einen Grund der vielen, die verborgen waren und von ihm geheim gehalten wurden, zu veröffentlichen.

Und dies ist, was ich von ihm, gesegneten Angedenkens, gehört habe: Denn unseren Meister, Führer und Lehrer, Rabbi Nachman, möge das Angedenken an die Gerechten und Heiligen ein Segen sein, erzählte die Geschichten in dem Jiddisch, das damals in unserem Land der Volksmund war.

Und unser Anführer und Lehrer, Rabbi Nathan, möge das Angedenken an die Gerechten ein Segen sein, seine wertvollen Jünger, gesegneten Angedenkens, wählten es, sie in der heiligen Sprache niederzuschreiben (Hebräisch).

Und er senkte absichtlich seine Sprache in eine einfachere Kategorie, damit die Konzepte sich nicht unterschieden für jene, die sie in der heiligen Sprache lasen, von denen, die er, gesegneten Angedenkens, auf Jiddisch, das bei uns üblich war, erzählte. Und das ist der Grund, dass wir von seiner (Rabbi Nathans) heiligen Zunge gelegentlich an einigen Stellen solch gängige Terminologie hören.

Das ist der Grund entsprechend dessen, was ich von ihm, gesegneten Angedenkens, gehört habe, außer den verborgenen Gründen, die er hatte und die ich nicht den Vorzug hatte, von ihm, gesegneten Angedenkens, zu hören. Es ist richtig zu glauben, er habe noch andere, geheime Gründe gehabt, denn man weiß aus seinen heiligen Büchern, dass er hervorragend wortgewandt war, dennoch senkte er hier sein Niveau auf eine simple Sprache. Daher muss angenommen werden, dass er einen tiefgreifenden Grund dafür hatte. Ein Mann des Glaubens soll im Überfluss gesegnet sein (Mischlei 28:20). Amen, möge es Sein Wille sein.
