# Tikkun HaKlali – Die zehn Kapitel Psalmen

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## Tikkun Haklaly – die Zehn Kapitel Psalmen

Die allumfassende Seelenreparatur

## Das Versprechen des Rabbi Nachman:

Unser Rebbe s.A., vor seinem Verscheiden, bestimmte zwei Zeugen, seinen Schüler R. Aharon von Breslev und seinen Schüler R. Naftali von Nemrov, und versprach und sagte vor ihnen, dass wer zu seinem Grab kommen wird und dort die Zehn Kapitel Psalmen sagen wird, und einen Groschen spenden wird für seine Seele, auch wenn dieser jemand sehr, sehr große und harte Sünden und Vergehen hat, dann werde ich mich anstrengen und engagieren in der Länge und in der Breite, ihn zu retten und zu reparieren. Und er sagte in diesen Worten [auf Jiddisch]: ich will mich legen in die Länge und in die Breite ich soll ihm einen Gefallen tun, bei die Peoth will ich ihn heraus ziehen aus den Unteren Welten. Und ich bin stark bei all meinen Sachen, aber daran bin ich am stärksten, denn diese Zehn Kapitel Psalmen sind sehr, sehr, taugend. Und er sagte, es ist **Tikkun Haklaly** [die Allumfassende Reparatur], denn jedes Vergehen hat seine spezifische Reparatur, aber diese Reparatur ist die Allumfassende Reparatur.

Alle Rechte für die Übersetzung dieser zehn Psalmen, die hauptsächlich auf die deutsche Übersetzung der

Heiligen Schriften von **Sinai Verlag **basieren, sind Sinai Verlag vorbehalten:

Copyright (only for the following** **ten Psalms) by Sinai Publishing,

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Vor dem Sagen der Psalmen sagt man folgendes:

Kommt lasset uns dem Ewigen jauchzen, jubeln dem Hort unseres Heils. Lasset uns vor Ihm mit Dank erscheinen, mit Gesängen wollen wir Ihm jubeln. Denn ein großer Gott ist der Ewige, und ein großer König über alle Mächtigen.

Es ist gut, vor dem Sagen des Tikkun Haklaly, folgendes zu sagen:

Hiermit verbinde ich mich beim Sagen des Tikkun Haklaly zu allen echten Zaddikim (Gerechten) unserer Generation, und zu allen echten Zaddikim, die unter der Erde ruhen, Heilige die unter Erden sind, und insbesondere zu unserem heiligen Rebbe, Rabbi Nachman Ben Vejge, Na Nach Nachma Nachman Me-Uman, der den Tikkun Haklaly zu sagen festgelegt hat. Möge ihr Verdienst uns und ganz Israel zum Schutze sein. Amen.

## Psalm 16

1 Michtam von David. Behüte mich, Gott, denn bei Dir berg’ ich mich.

2 Ich spreche zum Ewigen: Mein Herr bist Du. Meiner Gunst bist Du nicht verpflichtet.

3 Den Heiligen, die unter Erden sind, und Erhabenen – all meine Wohlgefallen haben sie.

4 Viel seien die Schmerzen jener, die den Götzen nacheilen. Nicht spende ich ihre Trankopfer von Blut, und nicht nehme ich ihre Namen auf meine Lippen.

5 Der Ewige ist mein Teil und Kelch, Du wirfst für mich mein Los.

6 Mein Erbteil ist mir gefallen auf liebliches Land, ja, mir gefällt das Erbe.

7 Preisen will ich den Ewigen, der mich beraten; auch in den Nächten mahnen mich meine Nieren.

8 Ich nehme den Ewigen stets vor Augen; denn ist Er zu meiner Rechten, wanke ich nicht.

9 Darum freut sich mein Herz und frohlockt mein Geist, auch mein Leib ruht sicher.

10 Denn Du wirst meine Seele nicht überlassen der Unterwelt, wirst nicht zugeben, dass Dein Frommer die Grube schaue.

11 Du wirst mir zeigen den Pfad des Lebens; der Freuden Fülle ist vor Deinem Antlitze, Süßigkeit in Deiner Rechten immerdar.

## Psalm 32

1 Von David. Ein Gedicht. Wohl, wem die Missetat vergeben, zugedeckt die Sünde ist.

2 Wohl dem Menschen, dem der Ewige keine Schuld anrechnet, und in dessen Geist kein Trug ist.

3 Denn als ich schwieg, verweste mein Gebein bei meinem Stöhnen den ganzen Tag.

4 Denn Tag und Nacht lastet auf mich Deine Hand, vernichtet ist mein Mark bei des Sommers Dürre, Selah.

5 Meine Sünde mache ich Dir kund, und meine Schuld verdecke ich nicht. Da spreche ich: Ich will bekennen meine Missetat dem Ewigen, und Du hast mir vergeben die Schuld meiner Sünde, Selah.

6 Darob bete zu Dir jeglicher Fromme, zur Zeit wo Du zu finden bist. Ja, wenn mächtige Gewässer einherfluten, - ihn treffen sie nicht.

7 Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Drangsal, mit Rettungs-Jubel umgibst Du mich, Selah.

8 Ich will dich belehren und den Weg dir zeigen, den du gehen sollst, dir mit meinen Augen deuten.

9 Seid nicht dem Rosse, dem Maultier gleich, dem unverständigen; mit Zaum und Gebiss, seinem Schmucke, ist es zu zügeln, dass es dir nicht nahe.

10 Viel sind die Schmerzen des Frevlers; wer aber auf den Ewigen vertraut, den wir Huld umgeben.

11 Freut euch des Ewigen und jubelt, ihr Gerechten, und jauchzet alle, die ihr geraden Herzens seid.

## Psalm 41

1 Dem Sangmeister, Psalm von David.

2 Wohl dem, der sich des Armen annimmt, am Tag des Unglücks wird ihn der Ewige retten.

3 Der Ewige, wird ihn behüten und erhalten, und glücklich gepriesen wird er im Lande, und Du gibst ihn nicht der Rachbegier seiner Feinde.

4 Der Ewige wird ihn stützen auf dem Schmerzenslager, sein ganzes Bett kehrst Du um in seiner Krankheit.

5 Ich sprach: Ewiger, sei mir gnädig. Heile meine Seele, denn ich habe gesündigt gegen Dich.

6 Meine Feinde reden Böses von mir; wann wird er sterben und sein Name verschwinden?

7 Und kommt er zu besuchen, so redet er falsch, sein Herz sammelt sich Unheil, er geht auf die Straße, redet es.

8 Zusammen flüstern über mich alle meine Hasser, gegen mich sinnen sie mein Unglück.

9 Unheilvolles ist über ihn ausgeschüttet, und der darnieder liegt, wird nicht wieder aufstehen.

10 Auch der mir befreundete Mann, auf den ich mich verlassen, der mein Brot isst, hebt gegen mich die Ferse.

11 Du aber, Ewiger, sei mir gnädig und richte mich auf, dass ich ihnen vergelte.

12 Daran erkenne ich, dass Du Wohlgefallen hast an mir, dass nicht jubelt über mich mein Feind.

13 Mich aber, in meiner Unschuld fastest Du mich an, und stellst mich hin vor Dir ewiglich.

14 Gepriesen sei der Ewige, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen und Amen.

## Psalm 42

1 Dem Sangmeister. Ein Gedicht. Von den Söhnen Korach.

2 Wie eine Hindin lechzet nach Wasserquellen, so lechzet meine Seele empor zu Dir, Gott!

3 Es dürstet meine Seele nach Gott, nach dem lebendigen Gotte; wann werd’ ich kommen und erscheinen vor dem Antlitze Gottes?

4 Meine Träne ist meine Speise geworden Tag und Nacht, wenn man zu mir spricht den ganzen Tag: Wo ist dein Gott?

5 Daran will ich gedenken und ausschütten in mir meine Seele; da ich einherzog in der Menge, mit ihnen wallte zum Gotteshause, mit der Stimme des Jubels und des Dankens, eine festliche Schar.

6 Was beugst du dich, meine Seele, und jammerst in mir? Harre auf Gott, denn noch werd’ ich Ihm danken die Hilfe Seines Antlitzes.

7 Mein Gott! Betrübt ist meine Seele in mir. Darum gedenke ich Dein aus dem Lande des Jarden und den Chermongipfeln, von dem kleinen Berge.

8 Eine Flut ruft der anderen bei dem Rauschen Deiner Wassergüsse, all Deine Brandungen und Deine Wogen, sie fahren über mich hin.

9 Tags entbiete der Ewige Seine Gnade, und in der Nacht ist Sein Lied bei mir ein Gebet zu dem Gotte meines Lebens.

10 Ich will sprechen zu Gott, meinem Helfer: Warum hast Du mich vergessen? Warum soll ich betrübt einhergehen unter dem Drucke des Feindes.

11 Mit Mordstoß in meine Gebeine höhnen mich meine Feinde, wenn sie zu mir sprechen den ganzen Tag: Wo ist dein Gott?

12 Was beugst du dich, meine Seele, und was jammerst du in mir? Harre auf Gott, denn noch werd’ ich Ihm danken, dem Heil meines Antlitzes und meinem Gotte.

## Psalm 59

1 Dem Sangmeister. Vertilge nicht. Von David. Ein Michtam, da Scha’ul sandte und sie das Haus bewachen, ihn zu töten.

2 Rette mich vor meinen Feinden, mein Gott, gegen meine Widersacher schütze mich.

3 Rette mich von Übeltätern und von Blutmenschen hilf mir.

4 Denn siehe – sie lauern meinem Leben auf, es rotten sich gegen mich Freche, ohne mein Verbrechen und ohne meine Schuld, Ewiger.

5 Gegen den Schuldlosen stürmen sie an, und rüsten sich. Erwache, mir zu Hilfe, und schaue.

6 Und Du, Ewiger, Gott der Heerscharen, Gott Israels, erwache, heimzusuchen all die Völker, begnadige nicht all die treulosen Unheilübenden. Selah.

7 Sie kehren heim am Abend, heulen wie Hunde und laufen in der Stadt umher.

8 Siehe, sie sprudeln mit ihrem Munde, Schwerter sind auf ihren Lippen; denn wer hört’s?

9 Du aber, Ewiger, lachst ihrer, spottest aller Völker.

10 Mächtiger, ich harre Dein; denn Gott ist meine Feste.

11 Mein Gott der Gnade wird mir entgegenkommen, Gott wird mir Augenweide gönnen an meinen Lästerern.

12 Töte sie nicht, dass es mein Volk nicht vergesse; treibe sie umher mit Deiner Macht, und stürze sie, Herr, Du unser Schild.

13 Sünd’ ihres Mundes ist das Wort ihrer Lippen, so mögen sie verstrickt werden in ihrem Hochmute, so vom Meineide, so von der Lüge, die sie erzählen,

14 Vertilge im Grimme, vertilge, dass sie nicht mehr seien, und erfahren, dass Gott herrschet in Ja’akov bis an die Grenzen der Erde. Selah.

15 Und sie kehren Heim am Abend, heulen wie Hunde und laufen in der Stadt umher.

16 Sie schweifen nach Fraß herum. Sie sollen satt werden und sie rasten.

17 Ich aber will singen Deine Macht, und jauchzen am Morgen von Deiner Huld; denn Du warst mir meine Feste und Zuflucht am Tage meiner Bedrängnis.

18 Meine Feste, Dir will ich saitenspielen, denn Gott ist meine Feste, mein Gott der Gnade.

## Psalm 77

1 Dem Sangmeister nach Jedutun. Von Assaf. Ein Psalm.

2 Meine Stimme zu Gott, und ich schreie; meine Stimme zu Gott, und horch auf mich.

3 Am Tage meiner Drangsal suche ich den Herrn, meine Hand ist nachts ausgestreckt und lässt nicht nach; es weigert sich dem Troste meine Seele.

4 Ich gedenke Gottes und stöhne, sinne nach, und mein Geist ist gebückt. Selah.

5 Du hältst meine Augenlieder offen, zerschlagen bin ich und kann nicht reden.

6 Ich überdenke Tage der Urzeit, Jahre der Vorzeit.

7 Ich gedenke meines Saitenspiels in der Nacht, mit meinem Herzen sinne ich nach, und es forscht mein Geist.

8 Wird denn auf ewig der Herr verstoßen und nimmer wieder guten Willens sein?

9 Ist für immer Seine Huld zu Ende, ist es aus mit der Verheißung für alle Generationen?

10 Hat zu begnadigen Gott vergessen, oder verschließt Er zürnend Sein Erbarmen? Selah.

11 Und ich sprach: Das ist mein Flehen, - die Jahre der Rechten des Höchsten!

12 Ich gedenke der Taten Jah’s, wenn ich gedenke aus der Urzeit Deines Wunders.

13 Und sinne über all Deine Werke, und spreche über Deine Taten.

14 Gott, in Heiligkeit ist Dein Weg; welcher Gott ist groß wie Gott?

15 Du bist der Gott, Wundertäter, hast kundgetan unter den Völkern Deine Macht.

16 Du hast erlöst Dein Volk gewaltiglich, die Söhne Ja’akovs und Jossefs. Selah.

17 Dich sahen die Wasser, Gott, Dich sahen die Wasser, sie kreisten; auch bebten die Tiefen.

18 Es strömten Wasser die Wolken, die Stimme ließ erschalen das Gewölk, auch Deine Pfeile flogen umher.

19 Deines Donners Stimme im Himmelsrad, es erhellten Blitze das Erdenrund, es erbebte und wankte die Erde.

20 Durchs Meer ging Dein Weg, und Dein Pfad durch mächtige Gewässer, und Deine Spuren wurden nicht erkannt.

21 Du leitetest wie eine Herde Dein Volk durch die Hand Moshes und Aharons.

## Psalm 90

1 Gebet von Moshe, dem Manne Gottes. Herr, Zuflucht bist Du uns gewesen in allen Generationen.

2 Ehe denn die Berge geboren worden, und Erde und Weltall kreiste, und von Ewigkeit zu Ewigkeit bist Du Gott.

3 Du führst den Sterblichen bis zur Zerknirschung, und sprichst: Kehret zurück, Menschenkinder.

4 Denn tausend Jahre sind in Deinen Augen wie der gestrige Tag, wenn er entschwunden, und eine Wache in der Nacht.

5 Du strömst sie hin, im Schlaf werden sie; am Morgen sprosset er wie Gras.

6 Am Morgen blühet er und sprosset, am Abend ist er aber abgemäht und verdorrt.

7 Denn wir vergehen in Deinem Zorne, und in Deinem Grimme sind wir dem Schrecken verfallen.

8 Du stellst unsere Vergehungen vor Dich hin, unser heimlich Tun vor das Licht Deines Antlitzes.

9 Denn all unsere Tage verstreichen in Deinem Grimme, wir verbringen unsere Jahre wie ein Geschwätz.

10 Unsere Lebensjahre das sind siebzig Jahre, und wenn es hoch geht achtzig Jahre, und deren Ansehen ist Elend und Unheil, denn schnell enteilt es und wir müssen davon.

11 Wer kennt die Macht Deines Zorns, und, wie er ihn fürchten sollte, Deinen Grimm?

12 Unsere Tage zählen lehr’ uns denn! Dass wir gewinnen ein weises Herz.

13 Kehr’ um, Ewiger; bis wann noch? Und erbarme Dich Deiner Knechte.

14 Sättige uns am Morgen mit Deiner Huld, dass wir jauchzen und uns freuen all unsere Tage.

15 Erfreue uns gleich den Tagen, da Du uns gepeinigt, den Jahren, da wir Unglück geschaut.

16 Sichtbar werde vor Deinen Knechten Dein Werk und Dein Glanz über ihren Söhnen.

17 Und es sei die Huld des Herrn unseres Gottes über uns, und das Werk unserer Hände fördre bei uns, und das Werk unserer Hände, fördere es.

## Psalm 105

1 Danket dem Ewigen, rufet an Seinen Namen! Machet kund unter Völkern seine Taten!

2 Singet Ihm, spielet Ihm, redet von all Seinen Wundern.

3 Rühmet euch Seines heiligen Namens, es freue sich das Herz derer, die den Ewigen suchen.

4 Verlanget nach dem Ewigen und Seiner Hoheit, suchet Sein Antlitz beständig.

5 Gedenket Seiner Wunder, die Er Getan, Seiner Zeichen und der Aussprüche Seines Mundes.

6 Same Avrahams, Seines Knechtes, Söhne Ja’akovs, Seine Erkorenen.

7 Er ist der Ewige unser Gott, über die ganze Erde gehen Seine Gerichte.

8 Er gedenkt ewiglich Seines Bundes, des Wortes, das Er geboten, in die tausendste Generation,

9 Das Er geschlossen mit Avraham, und Seines Schwurs an Jizchak.

10 Und stellte es auf für Ja’akov zur Satzung, für Israel zum ewigen Bunde,

11 Da Er sprach: Dir gebe ich das Land Kena’an als Los eures Besitzes.

12 Als sie waren gering an Zahl, und darin weilten.

13 Und zogen von Volk zu Volk, von Königreich zu fremder Nation.

14 Er ließ keinen Menschen sie bedrücken und strafte um sie Könige.

15 Rühret nicht Meine Gesalbten an, und Meinen Propheten füget kein Leid zu.

16 Und Er rief Hungersnot herbei über das Land, jeglichen Stab des Brotes zerbrach Er.

17 Er sandte vor ihnen einen Mann, zum Knechte verkauft ward Jossef.

18 Sie zwangen in Fesseln seinen Fuß. In Eisen ward er gelegt.

19 Bis zur Zeit, da Sein Wort eintraf, des Ewigen Spruch ihn geläutert.

20 Da sandte Er einen König und er entfesselte ihn, einen Völkerbeherrscher und er erlöste ihn.

21 Setzte ihn zum Herr über sein Haus, und zum Schalter über all sein Eigentum,

22 Dass er binde seine Fürsten nach seinem Willen, und seine Ältesten klug mache.

23 Und Israel kam nach Mizrajim, und Ja’akov weilte im Lande Cham.

24 Und fruchtbar machte Er Sein Volk gar sehr, und Mächtiger denn seine Feinde.

25 Er wandte ihr Herz, Sein Volk zu Hassen, Unheil zu schmieden gegen Seine Knechte.

26 Er sandte Moshe, Seinen Knecht, Aharon, den Er erkoren.

27 Sie taten unter ihnen Seine Zeichen und Wunder im Lande Cham.

28 Er sandte Finsternis und finster ward es, und sie waren nicht widerspenstig Seinem Worte.

29 Er wandelte ihre Wasser in Blut, und tötete ihre Fische.

30 Es wimmelte ihr Land von Fröschen, in den Gemächern ihrer Könige.

31 Sprach, und es kam wilde Brut, Geschmeiß über ihr ganzes Gebiet.

32 Er gab ihnen zum Regen Hagel, Feuerflammen in ihrem Lande,

33 Und schlug ihren Weinstock und ihren Feigenbaum, und zerbrach die Bäume ihres Gebietes.

34 Sprach und es kamen Heuschrecken und Grillen ohne Zahl,

35 Und fraßen weg alles Kraut in ihrem Lande, und fraßen weg die Frucht ihres Erdbodens.

36 Und Er schlug alle Erstgeburt in ihrem Lande, die Erstlinge all ihrer Kraft.

37 Und führte sie heraus mit Silber und Gold, und keiner strauchelte in Seinen Stämmen.

38 Froh war Mizrajim bei ihrem Auszuge, denn ihr Schrecken war über sie gefallen.

39 Er breitete Wolken zur Decke, und Feuer, die Nacht zu erleuchten.

40 Man forderte, und Er brachte Wachteln und mit Himmelsbrot sättigte Er sie.

41 Er öffnete Fels, und Wasser rannen, sie flossen durch Steppen, ein Strom.

42 Denn Er gedachte Seines heiligen Wortes an Avraham, Seinen Knecht.

43 Und führte heraus Sein Volk mit Wonne, mit Jauchzen Seine Erkorenen.

44 Und gab ihnen Länder der Völker, und die Mühe der Nationen gewannen sie,

45 Auf dass sie bewahren Seiner Satzungen, und Seine Lehren behüten, Hallelujah!

## Psalm 137

1 An den Strömen Bavels – dort saßen wir und weinten, da wir Zions gedachten.

2 An den Weiden darin hingen wir unsere Harfen auf.

3 Denn dort forderten von uns unsere Zwingherren Liedesworte, und unsere Peiniger Freude: Singet uns ein Lied von Zion!

4 Wie sollen wir singen des Ewigen Lied auf fremden Boden.

5 Sollt’ ich dich vergessen, Jerushalajim, so versage meine Rechte!

6 Kleben soll meine Zunge mir am Gaumen, so ich dein nicht gedenke, so ich nicht erhebe Jerushalajim auf den Gipfel meiner Freude.

7 Gedenke, Ewiger, den Söhnen Edom den Tag von Jerushalajim, die sprachen: Zerrüttet, zerrüttet, bis auf den Grund darin.

8 Tochter Bavels, die Beraubte, Wohl dem , der dir vergilt, was du uns getan.

9 Wohl dem, der packt und zerschmettert deine Kindlein am Fels.

## Psalm 150

1 Hallelujah. Lobet Gott in Seinem Heiligtume, lobet Ihn in Seiner Himmelsfeste.

2 Lobet Ihn in Seinen Machttaten, lobet Ihn nach der Fülle Seiner Größe.

3 Lobet Ihn mit dem Schmettern der Posaune, lobet Ihn mit Zither und Harfe.

4 Lobet Ihn mit Pauke und Reigen, lobet Ihn mit Saitenspiel und Flöte.

5 Lobet Ihn mit dem Klang der Zimbeln, lobet Ihn mit schmetternden Zimbeln.

6 Alles, was Odem hat, lobe Jah. Hallelujah.

## Stark stark und wir werden stärker

„Gewald! Verzweifelt nicht! Keine Verzweiflung ist gar nicht vorhanden!“

(Rabbi Nachman)
