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Kapitel 7

3. Da antwortete die Königin Esther und sprach: „Habe ich Gnade vor dir gefunden, o König, und gefällt es dem König, so schenke mir das Leben um meiner Bitte willen, und mein Volk um meines Begehrens willen!  4. Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um ausgerottet, erschlagen und umgebracht zu werden. Wenn wir nur zu Knechten und Mägden verkauft würden, so wollte ich schweigen; obwohl der Feind nicht imstande wäre, den Schaden des Königs zu ersetzen!“

5. Da sprach der König Achaschwerosch zu der Königin Esther: „Wer ist es, der sich vorgenommen hat, so etwas zu tun, und wo ist er?“  6. Und Esther sprach: „Der Widersacher und Feind ist dieser böse Haman!“ Da erschrak Haman vor dem König und der Königin.  7. Der König aber stand in seinem Grimm auf vom Weintrinken und ging in den Garten des Palastes. Haman aber blieb zurück und bat die Königin Esther um sein Leben; denn er sah, dass sein Verderben beim König beschlossen war.

8. Und als der König aus dem Garten des Palastes wieder in das Haus kam, wo man den Wein getrunken hatte, da war Haman auf das Polster gesunken, auf dem Esther saß. Da sprach der König: „Will er sogar der Königin Gewalt antun in meinem eigenen Haus?“ Das Wort war kaum aus dem Mund des Königs gekommen, da verhüllte man das Angesicht Hamans.  9. Und Charvona, einer der Kämmerer, die vor dem König standen, sprach: „Siehe, der Galgen, den Haman für Mordechai vorbereitet hat, der für den König Gutes geredet hat, steht schon beim Haus Hamans, 50 Ellen hoch! Und der König sprach: „Hängt ihn daran auf!“ 

10. So hängte man Haman an den Galgen, den er für Mordechai vorbereitet hatte. Da legte sich der Zorn des Königs.

Mordechai und Esther erwirken einen Erlass zu Gunsten der Juden

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